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Daten · das eigentliche Projekt

Der Produktpass ist ein Datenprojekt. Kein Rechtsprojekt.

Materialzusammensetzung je Charge, Substances of Concern, CO₂-Daten, Lieferantennachweise – der DPP verlangt Daten, die heute in ERP, PIM, PLM, Excel-Inseln und E-Mail-Postfächern verstreut liegen. Wir führen sie zusammen: strukturiert, maschinenlesbar, dauerhaft gepflegt.

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  • DatenauditInventur über alle Systeme und Excel-Inseln hinweg
  • DatenmodellDPP-Struktur je Produktgruppe, normkonform (EN 18219)
  • LieferketteStrukturierte Datenbeschaffung statt E-Mail-Pingpong
  • IntegrationERP/PIM-Schnittstellen – Passdaten bleiben automatisch aktuell

01 — Problem

Warum „wir haben doch alle Daten“ selten stimmt.

In fast jedem Datenaudit finden wir dieselben fünf Muster:

01

Verteilte Wahrheiten

Materialdaten im PLM, Artikelstamm im ERP, Marketingdaten im PIM, Zertifikate als PDF im Laufwerk – und vier Versionen derselben Angabe.

02

Falsche Granularität

Der Pass verlangt je Rechtsakt Daten auf Modell-, Chargen- oder Stückebene – gepflegt wird aber oft nur auf Artikelebene.

03

Lieferkettenlücken

Rezyklatanteil, Herkunft, Substances of Concern: Die kritischsten Passdaten liegen gar nicht im Haus, sondern bei Vorlieferanten – oft mehrere Stufen entfernt.

04

Nicht maschinenlesbar

Ein PDF-Zertifikat ist ein Beleg, kein Datensatz. Der DPP verlangt strukturierte Formate über offene Schnittstellen.

05

Kein Pflegeprozess

Selbst vollständige Daten veralten: Rezepturänderungen, Lieferantenwechsel, neue Chargen. Ohne Verantwortlichkeiten und Automatisierung kippt jede Datenbasis.

Wie viele dieser Muster erkennen Sie wieder?

Ein kompaktes Datenaudit schafft in wenigen Wochen Klarheit: Was ist da, was fehlt, was kostet die Lücke. Rufen Sie an – wir skizzieren den Zuschnitt in 15 Minuten.

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02 — Vorgehen

Vom Datenchaos zum registrierungsfähigen Pass.

  1. 1

    Datenaudit

    Inventur aller DPP-relevanten Daten über ERP, PIM, PLM, Excel und Dokumente – mit Lückenliste gegen die Anforderungen Ihrer Produktgruppe.

  2. 2

    DPP-Datenmodell

    Zielstruktur je Produktgruppe: Attribute, Granularität, Kennungslogik nach EN 18219, Zugriffsstufen, führende Systeme.

  3. 3

    Lieferkettendaten

    Strukturierte Abfrageprozesse für Lieferanten: Templates, Portale oder Schnittstellen statt E-Mail-Pingpong – inkl. Eskalationswegen und Vertragsbausteinen.

  4. 4

    Systemintegration

    Schnittstellen, die Passdaten automatisch aktuell halten: ERP-/SAP-Anbindung, PIM-Aufbau oder -Erweiterung, Ablösung von Excel-Datenhaltung.

  5. 5

    Pflege & Betrieb

    Verantwortlichkeiten, Datenqualitäts-Checks und Änderungsprozesse – damit der Pass über den Lebenszyklus korrekt bleibt.

03 — Nebeneffekt

Die gute Nachricht: Diese Arbeit zahlt mehrfach ein.

DPP-Datenmanagement ist keine reine Compliance-Ausgabe. Dieselbe Datenbasis bedient:

  • Kunden- und Ausschreibungsanforderungen: B2B-Abnehmer, die selbst DPP-pflichtig werden, verlangen die Daten schon heute von ihren Lieferanten – wer liefern kann, gewinnt Aufträge.
  • Nachhaltigkeitsberichterstattung: CO₂- und Materialdaten fließen in CSRD-Berichte und Kundenanfragen – aus einer Quelle statt dreimal erhoben.
  • Interne Effizienz: Eine konsistente Produktdatenbasis beschleunigt Onboarding neuer Artikel, E-Commerce-Ausleitung und Übersetzungsprozesse ganz nebenbei.

Oder andersherum: Wer die Datenarbeit jetzt sauber macht, bekommt den Produktpass fast als Abfallprodukt. Wer sie aufschiebt, macht sie 2028 unter Zeitdruck – zum doppelten Preis.

04 — FAQ

Häufige Fragen zum DPP-Datenmanagement.

Brauchen wir zuerst die Software oder zuerst das Datenmodell?

Das Datenmodell. Eine Plattform ohne definierte Datenstruktur wird zur teuren leeren Hülle – und die Plattform-Auswahl selbst hängt von Granularität, Stückzahlen und Quellsystemen ab. Reihenfolge: Audit → Modell → Software-Entscheidung.

Wie bekommen wir Daten von Lieferanten, die nicht kooperieren?

Mit Struktur statt Bitten: klar definierte Mindestdatensätze, zumutbare Formate (Templates/Portale), vertragliche Verankerung bei Neuverträgen und Priorisierung nach Risiko. Bei Drittlands-Lieferanten hilft oft der Hinweis, dass die Daten Marktzugangsbedingung für die EU werden – das Argument versteht jeder Vertrieb.

Auf welcher Ebene müssen wir Daten pflegen – Artikel, Charge oder Stück?

Das legt der delegierte Rechtsakt Ihrer Produktgruppe fest (Rahmen: EN 18219). Batterien laufen auf Einzelstück-Ebene, viele Konsumgüter voraussichtlich auf Modell-Ebene. Wir legen das Datenmodell so an, dass eine spätere Verfeinerung nicht zum Neubau wird.

Können Sie auch die Excel-Ablösung übernehmen?

Ja – gewachsene Excel-Datenhaltung in strukturierte Systeme zu überführen ist einer unserer häufigsten Projekttypen und oft die eigentliche Vorstufe zur DPP-Readiness.

Kontakt

Sprechen wir über Ihre DPP-Readiness.

Kurz Branche und Produktgruppe nennen – Sie bekommen eine ehrliche Ersteinschätzung: Betroffenheit, Zeitfenster, sinnvolle nächste Schritte. Unverbindlich und kostenlos.

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