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Verteilte Wahrheiten
Materialdaten im PLM, Artikelstamm im ERP, Marketingdaten im PIM, Zertifikate als PDF im Laufwerk – und vier Versionen derselben Angabe.
Daten · das eigentliche Projekt
Materialzusammensetzung je Charge, Substances of Concern, CO₂-Daten, Lieferantennachweise – der DPP verlangt Daten, die heute in ERP, PIM, PLM, Excel-Inseln und E-Mail-Postfächern verstreut liegen. Wir führen sie zusammen: strukturiert, maschinenlesbar, dauerhaft gepflegt.
01 — Problem
In fast jedem Datenaudit finden wir dieselben fünf Muster:
01
Materialdaten im PLM, Artikelstamm im ERP, Marketingdaten im PIM, Zertifikate als PDF im Laufwerk – und vier Versionen derselben Angabe.
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Der Pass verlangt je Rechtsakt Daten auf Modell-, Chargen- oder Stückebene – gepflegt wird aber oft nur auf Artikelebene.
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Rezyklatanteil, Herkunft, Substances of Concern: Die kritischsten Passdaten liegen gar nicht im Haus, sondern bei Vorlieferanten – oft mehrere Stufen entfernt.
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Ein PDF-Zertifikat ist ein Beleg, kein Datensatz. Der DPP verlangt strukturierte Formate über offene Schnittstellen.
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Selbst vollständige Daten veralten: Rezepturänderungen, Lieferantenwechsel, neue Chargen. Ohne Verantwortlichkeiten und Automatisierung kippt jede Datenbasis.
Ein kompaktes Datenaudit schafft in wenigen Wochen Klarheit: Was ist da, was fehlt, was kostet die Lücke. Rufen Sie an – wir skizzieren den Zuschnitt in 15 Minuten.
02 — Vorgehen
Inventur aller DPP-relevanten Daten über ERP, PIM, PLM, Excel und Dokumente – mit Lückenliste gegen die Anforderungen Ihrer Produktgruppe.
Zielstruktur je Produktgruppe: Attribute, Granularität, Kennungslogik nach EN 18219, Zugriffsstufen, führende Systeme.
Strukturierte Abfrageprozesse für Lieferanten: Templates, Portale oder Schnittstellen statt E-Mail-Pingpong – inkl. Eskalationswegen und Vertragsbausteinen.
Schnittstellen, die Passdaten automatisch aktuell halten: ERP-/SAP-Anbindung, PIM-Aufbau oder -Erweiterung, Ablösung von Excel-Datenhaltung.
Verantwortlichkeiten, Datenqualitäts-Checks und Änderungsprozesse – damit der Pass über den Lebenszyklus korrekt bleibt.
03 — Nebeneffekt
DPP-Datenmanagement ist keine reine Compliance-Ausgabe. Dieselbe Datenbasis bedient:
Oder andersherum: Wer die Datenarbeit jetzt sauber macht, bekommt den Produktpass fast als Abfallprodukt. Wer sie aufschiebt, macht sie 2028 unter Zeitdruck – zum doppelten Preis.
04 — FAQ
Das Datenmodell. Eine Plattform ohne definierte Datenstruktur wird zur teuren leeren Hülle – und die Plattform-Auswahl selbst hängt von Granularität, Stückzahlen und Quellsystemen ab. Reihenfolge: Audit → Modell → Software-Entscheidung.
Mit Struktur statt Bitten: klar definierte Mindestdatensätze, zumutbare Formate (Templates/Portale), vertragliche Verankerung bei Neuverträgen und Priorisierung nach Risiko. Bei Drittlands-Lieferanten hilft oft der Hinweis, dass die Daten Marktzugangsbedingung für die EU werden – das Argument versteht jeder Vertrieb.
Das legt der delegierte Rechtsakt Ihrer Produktgruppe fest (Rahmen: EN 18219). Batterien laufen auf Einzelstück-Ebene, viele Konsumgüter voraussichtlich auf Modell-Ebene. Wir legen das Datenmodell so an, dass eine spätere Verfeinerung nicht zum Neubau wird.
Ja – gewachsene Excel-Datenhaltung in strukturierte Systeme zu überführen ist einer unserer häufigsten Projekttypen und oft die eigentliche Vorstufe zur DPP-Readiness.
Kontakt
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